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Sonnenschutz-Rechner wird vorbereitet...

Mit dem Rechner können Sie Ihren individuellen Hauttyp errechnen. Zusammen mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme bestimmen Sie so den maximalen Aufenthalt in der Sonne. Klicken Sie für jede Frage den entsprechenden Button an. Im Feld "Ergebnis" können Sie Ihren Hauttyp und die Eigenschutzzeit ablesen. Durch Multiplikation mit den Lichtschutzfaktor und unter Berücksichtigung des UV-Indexes errechnen Sie Ihre maximale Sonnenschutzzeit. Mediziner empfehlen, nur 2/3 dieser Zeit tatsächlich auszunutzen (empfohlene Sonnenschutzzeit).

Wie verhindere ich einen Sonnenbrand: Eigenschutzzeit und Lichtschutzfaktor

Um einen Sonnenbrand zu verhindern, muss man sich über seine Eigenschutzzeit, den Lichtschutzfaktor der Sonnencreme und den UV-Index am aktuellen Ort im Klaren sein.

Eigenschutzzeit

Anhand der eigenen Hautfarbe und der eigenen genetischen Veranlagung hat jeder Mensch eine natürliche Schutzzeit gegen Sonnenbrand. Die Eigenschutzzeit hängt vom Hauttyp ab. Der Hauttyp wiederum ist in 6 verschiedene Typen eingeteilt. Dieses Schema geht auf den amerikanischen Dermatologen Thomas Fitzpatrick zurück, der Sonnenbrand und Hauttumore systematisch charakterisierte und in verschiedene Hauttypen einteilte. 1975 entwickelte er die sogenannte Fitzpatrick Skala, die in abgeänderter Form bis heute gilt. Die wesentlichen Eingangsfaktoren sind die Sonnenbrand-Eigenschaften der Haut, Hautfarbe, Haar- und Augenfarbe sowie weitere Faktoren. Wir haben oben in dem Rechner alle Fragen in verkürzter Form zur Bestimmung der Eigenschutzzeit zusammengefasst. Damit können Sie Ihren Hauttypen bestimmen und die Eigenschutzzeit berechnen.

Hauttyp I hat z. B. eine Schutzzeit von weniger als 10 min in mitteleuropäischer Lage. Dies bedeutet, dass man ohne Sonnencreme in Mitteleuropa durch seine Haut nicht mal 10 min geschützt ist, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Lichtschutzfaktor

Der zweite Faktor ist eben der Lichtschutzfaktor (kurz LSF) der eingesetzten Sonnencreme (oder auch der getragenen Kleidung). Der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme wird nach einem standardisierten Verfahren der Colipa (European Cosmetic, Toiletry and Perfumery Association) gemessen. Die Colipa ist ein europäischer Industrieverband und damit auch mit Toxizitätstests und Produktsicherheit von Kosmetika betraut. Es gibt ein standardisiertes Testverfahren , nach dem Sonnencremes bewertet werden. Das Verfahren basiert auf einer Messung mit einer vorgegebenen UV-Lichtquelle an Testpersonen. Auf der Haut der Testpersonen wird UV-Licht eingestrahlt und die UV-Dosis gemessen, bis eine minimale Rötung eintritt. Der gleiche Versuch wird an einer benachbarten Hautstelle mit dem zu testenden Sonnenschutz wiederholt. Dabei wird die Hautrötung 16-24 Stunden nach erfolgter Bestrahlung kontrolliert. Aus dem Verhältnis der beiden Bestrahlungsdosen geschützt zu ungeschützt errechnet sich der Lichtschutzfaktor. Das Messverfahren kann mit bekannten Sonnencremes einkalibriert werden. Durch Wiederholung an mehreren Testpersonen wird so ein tatsächlicher Lichtschutzfaktor auf menschlicher Haut bestimmt.

Für den Rechner oben liest man einfach den Wert von der Sonnencreme ab und trägt ihn entsprechend ein. Man kann natürlich auch andersrum den Lichtschutzfaktor solange verschieben, bis die gewünschte Sonnenschutzzeit erreicht ist. Dann weiß man, welche Sonnencreme man nehmen muss.

UV-Index

Der UV-Index ist ein Maß für die Stärke der UV-Strahlung. Der UV-Index ist vom Ort, vom Tag und der Tageszeit abhängig. Man kann ihn z. B. in einigen Wetterberichten im Internet finden. Der UV-Index wird an Wetterstationen durch entsprechendes Equipment erfasst. Für Mitteleuropa liegt der UV-Index im Sommer ca. bei 8. Für deutsche Verhältnisse kommt man damit ganz gut hin, für den Sommer in Mallorca reicht das aber nicht aus, hier gilt eher ein maximaler UV-Index 9. Ein höherer UV-Index führt zu kürzen Sonnenschutzzeiten, was in obigem Rechner gut ersichtlich ist. Im Schweizer Hochgebirge werden sogar Werte bis 11 erreicht.

Maximale Sonnenschutzdauer

Die Sonnenschutzdauer wird nun aus der Eigenschutzzeit, dem Lichtschutzfaktor und dem UV-Index berechnet. Für die empfohlene Sonnenschutzdauer wird obiger Wert noch mit 2/3 multipliziert:

t_Empfohlen = t_Eigenschutzzeit * LSF * 8 / UVIndex * 2/3

Hat man z. B. Hauttyp 1, liegt die Eigenschutzzeit < 10 Minuten. Mit einer Sonnencreme mit LSF 20 ist man so also maximal 200 min. vor Sonnenbrand geschützt bei UV-Index 8. Da nur 2/3 der Schutzzeit in der Sonne gebadet werden soll, liegt die maximal empfohlene Sonnenzeit damit bei 133 min.