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Babyhaut ist gegenüber der Haut von Erwachsenen deutlich dünner und damit empfindlicher. Babyhaut neigt eher zu Rötungen, Pickelchen, Schuppen oder Entzündungen. Auch das Schwitzen und Wärmeregulierung funktioniert unter Umständen noch nicht richtig.

Sonnenbrand beim Baby vorbeugen

Besonders wichtig ist daher ein umfassender UV-Schutz um einen Sonnenbrand beim Baby vorzubeugen. Generell gibt es einige gute Empfehlungen, die man einhalten sollte:

  • pralle Sonne und Mittagshitze vermeiden
  • lange dünne Kleidung
  • Sonnenmütze mit Nackenschutz
  • im Schatten aufhalten, Sonnenschirm benutzen
  • wenn möglich Sonnenbrille aufsetzen
  • Eincremem mit Sonnencreme für Babys (ohne Nanopartikel)
  • Lichtschutzfaktor mindestens 20, besser 30
  • 30 min. vor dem Sonnenbaden eincremen
  • Nasse Kleidung vermeiden (Nasse Baumwolle hat keinen UV-Schutz)
  • Baby immer viel zu Trinken geben

Der konsequente Schutz vor Sonnenbrand ist immer noch die beste Medizin. Schließlich schädigt Sonnenbrand die Haut, führt zu Schmerzen und gilt als Hauptursache für Hautkrebs. Sollte es dennoch einmal zu einem Sonnenbrand gekommen sein, ist folgende Therapie ratsam:

Sonnenbrand beim Baby: Maßnahmen

Die Kinderärzte im Netz empfehlen, bei Sonnenbrand die gerötete Haut zu kühlen. Gut geeignet sind kalte Umschläge mit Joghurt, Quark oder Kamillentee. Andere Hausmittel wie Mehl, Puder oder Öl sind tabu, da sie nicht nur unwirksam sondern gar schädlich sind! Wenn man Salben aus der Apotheke verwenden möchte, müssen diese für Babys geeignet sein. Hier ist dann fachkundiger Rat beim Apotheker oder Arzt einzuholen. Generell sollte man sich immer durch ärztlichen Rat absichern. Außerdem muss man dem Baby immer viel zu trinken geben, da der Körper bei Sonnenbrand viel Wasser verliert.